Startseite » Sauna » Die Saunaregeln

Die Saunaregeln

Ein Gang in diese Sauna belebt den Körper und den Geist und kraft für zukünftige Aktivitäten geben. Dabei wird der Körper gestählt und kann sich auch gegen Infektionen besser wehren, da das Immunsystem einen deutlichen Aufbau erfährt. Doch für gilt zu Bedenken, dass der Gang in die Sauna auch mit gewissen regeln verbunden ist. Schließlich handelt es sich – gerade in der Kabine – um einen sehr intimen Raum. Daher sollen hier die 19 goldenen Regeln des Saunieren vorgestellt werden. Sie sind quasi das Knigge-Handbuch für den Saunabesuch und sollten von allen Anwendern auch beachtet werden. So wird der Saunabesuch nämlich für jeden Anwesenden zu einem echten Vergnügen.

Der Saunabesuch - Darf man mit einem Pflaster, Medikamente oder Kontaktlinsen is die Sauna?

Der Saunabesuch – Darf man mit einem Pflaster, Medikamente oder Kontaktlinsen in die Sauna? Mit einem Pflaster, Medikamente oder Kontaktlinsen in die Sauna

Die wichtigsten Saunaregeln

Die 19 goldenen Regeln des Saunierens – Das richtige verhalten und vorgehen in der Sauna

  • Leeren oder zu vollen Magen vermeiden
  • Duschen vor dem betreten der Sauna ist Pflicht
  • Abtrocknen um eine Kühlung zu verhindern
  • Ein Fußbad bereitet den Körper sehr gut auf die Sauna vor
  • Die Saunakabine nur unbekleidet betreten
  • Ruhe ist das oberste Gebot / Keine Handys im Ruheraum
  • Niemals das Auslegen eines Badetuches vergessen
  • Schwindel und Übelkeit durch rechtzeitiges Aufsetzen vermeiden
  • Verlassen der Sauna bei Unwohlsein
  • Zwischen 15 und 30 Minuten ist ideal
  • Bei einem Aufguss auf seinen Körper achten
  • Die Tür bei einem Aufguss nur bei einem Notfall öffnen
  • Zwei Minuten frische Luft gönnen
  • Duschen um den Körper zu entspannen
  • Auf eine ausreichende Abkühlung achten
  • Nachschwitzen außerhalb der Sauna vermeiden
  • Entspannung niemals vergessen
  • Trinken ist wichtig, aber erst nach dem letzten Saunagang
  • Auf Alkohol und Kaffee ist zu verzichten

Ausführliche Erklärung der Regeln

Die Erklärung zu den einzelnen Regeln:

Regel 1: Leeren oder zu vollen Magen vermeiden

Ein leerer oder zu voller Magen kann in der Sauna arge Probleme verursachen. Bedingt durch die Hitze in der Kabine kann der Kreislauf besonders Stark leiden, was im schlimmsten Fall zu einer Ohnmacht führen könnte. Daher sollte lieber ausgewogen und gesund gegessen werden, bevor der Gang in die Sauna auf dem Programm steht.

Sauna Reinigung und Pflege

Um die Athmosphäre in einer Sauna zu genießen, muss sie sauber und gepflegt sein, nur dann kann das Erholung und Relaxen vom Alltag gelingen. Reinigung und Pflege einer Sauna

Regel 2: Duschen vor dem betreten der Sauna ist Pflicht

Dieses Vorgehen hat nicht nur hygienische Gründe, denn niemand möchte durch einen zu intensiven Körpergeruch auffallen und die anderen Gäste belästigen. Aber auch der Fettfilm muss von der Haut entfernt werden, wenn das Saunieren wirklich einen Effekt haben soll. Erst wenn diese Schicht vom Körper gewaschen wurde, können sich die Poren richtig öffnen und das Schwitzen kann seine vollen Auswirkungen zeigen.

Regel 3: Abtrocknen um eine Kühlung zu verhindern

Wer nach dem Duschen ohne sich abzutrocknen die Sauna betritt, der wird unweigerlich eine Überraschung erleben. Anstatt gleich zu Schwitzen, könnte es im ersten Moment recht kalt werden. Dies liegt daran, dass die Wassertropfen auf der Haut den Organismus sehr effektiv kühlen. Somit kann es eine weile Dauern, bis der Körper die richtige Temperatur erreicht hat. Allerdings ist dies nicht Sinn der Sache, sodass sich jeder lieber bestmöglich abtrocknen sollte.

Regel 4: Ein Fußbad bereitet den Körper sehr gut auf die Sauna vor

Bevor man die Sauna betritt, kann auch ein warmes Fußbad nicht schaden. Dieses sollte nicht zu heiß ausfallen, da ansonsten die Körpertemperatur zu hohe Werte annehmen kann. Dennoch kann es das Herz-Kreislaufsystem auf die bevorstehenden Verhältnisse einstellen. Besonders Anfängern ist ein solches Vorgehen zu empfehlen, denn ihr Organismus ist die Wechsel zwischen heiß und kalt und noch nicht gewöhnt.

Regel 5: Die Saunakabine nur unbekleidet betreten

In Deutschland gilt in der Regel das Gebot, dass die Saunkabine nur ohne Textilien betreten wird. Zwar gibt es auch Einrichtungen, in denen das Tragen einer Badehose oder eines Bikinis Pflicht ist, allerdings werden diese als nicht so effektiv erachtet. Zudem können sich unter dem Stoff Bakterien bilden, die im feuchtwarmen Milieu für ein unangenehmes Gefühl und Gerüche sorgen. Daher kann eine absolut textilfreie Sauna am ehesten empfohlen werden.

Regel 6: Ruhe ist das oberste Gebot

Eine Sauna ist ein Ort der Entspannung. Daher sind laute Geräusche oder Lärm nicht erwünscht. Wer also eine Sauna betritt, der kann alle Anwesenden freundlich begrüßen, sollte sich dann aber ruhig verhalten. Nur
wenn sich ein Gespräch ergibt, kann dieses auch erwidert werden. Entsprechende Offerten lassen sich durchaus schnell erkennen. Allerdings sollte niemals auf ein Solches gedrängt werden.

Mann und Frauen in gemischter Sauna in kein Problem

Mann und Frauen in gemischter Sauna in kein Problem. Sauna – Tipps und Ratgeber

Regel 7: Niemals das Auslegen eines Badetuches vergessen

Das Nutzen eines Badetuches oder eines speziellen Saunatuches ist Pflicht. Niemals sollte man sich einfach auf die Holzbänke setzen, denn dies ist in der vorherrschenden Umgebung eine Brutstätte für Bakterien. Diese sind
im Körperschweiß enthalten und können sich bei den feuchtwarmen Bedingungen sehr gut vermehren. Gerade für andere Nutzer kann es zu üblen Erfahrungen kommen, denn manche Personen reagieren sehr empfindlich, sodass Ausschläge und Hautreizungen auftreten können. Es ist auch zu bedenken, dass die Bänke aufwendig gereinigt werden müssen. Übrigens ist es auf den oberen Bänken am heißesten, da warme Luft grundsätzlich nach oben steigt. Daher ist für Anfänger eher die untere Reihe zu empfehlen.

Regel 8: Schwindel und Übelkeit durch rechtzeitiges Aufsetzen vermeiden

Gerade wer sich in der Sauna austreckt, der kann es am Ende eines Durchganges durchaus mit dem Kreislauf zu tun bekommen. Steht man nämlich sofort auf und setzt sich gleich darauf der kalten Luft aus, kann dies den
Organismus mehr als überfordern. Daher sollte man sich in den letzten zwei Minuten aufrecht hinsetzen und seine Beine bewegen. Dies verhindert, dass das Blut in die Beine sackt und somit das Herz zu große Arbeit aufbringen muss, um den Körper vollständig zu versorgen.

Regel 9: Verlassen der Sauna bei Unwohlsein

In der Regel bleibt die Tür einer Sauna während der einzelnen Durchgänge fest verschlossen. Diese Regel kann aber gebrochen werden, wenn
man sich selbst einfach nicht wohlfühlt. Sollte man also ein Schwindelgefühl verspüren oder leichte Übelkeit auftreten, ist es nicht ratsam, bis zum Ende eines Durchganges zu warten. Hier sollte lieber sofort abgebrochen werden, bevor es zu einem Kreislaufversagen oder gar einem Übergeben in der Kabine kommen kann.

Regel 10: Zwischen 15 und 30 Minuten ist ideal

Ein Aufenthalt in der Sauna sollte niemals länger als 30 Minuten dauern. Dies ist bereits die oberste mögliche Grenze, denn hier kann es bereits zu schweren Belastungen des Körpers kommen. Im Grunde genügt es, wenn man
sich bis zu 18 Minuten in der Sauna aufhält. Alles darüber sollte nur von Personen durchgeführt werden, die bereits langjährige Erfahrungen mit dem Besuch in einem Dampfbad haben.

Regel 11: Bei einem Aufguss auf seinen Körper achten

In vielen Saunas wird auch ein sogenannter Aufguss durchgeführt. Hier kommt es zu einer Phase des Vorschwitzens, die etwa 5 bis 10 Minuten in Anspruch nimmt. In Folge dessen wird der Aufguss durchgeführt, der etwa 6 bis 8 Minuten in Anspruch nimmt. Hierbei steigt die Temperatur in der Saunakabine noch einmal deutlich an, was zu schweren Belastungen des Kreislaufes führen kann. Wer sich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gut fühlt, sollte lieber die Kabine verlassen. Nach dem Aufguss erfolgt nochmals eine Phase des Nachschwitzens die etwa 1 bis 2 Minuten dauert.

In der Saunakabine saunieren

In der Kabine mit dem richtigen Aufguss schwitzen. 10 Tipps zum richtigen Saunieren

Regel 12: Die Tür bei einem Aufguss nur bei einem Notfall öffnen

Während eines Aufgusses sollte die Tür niemals geöffnet werden. Dies ist nur während eines Notfalls ratsam, da ansonsten der heiße Dampf aus dem Raum entweichen würde. Zudem würde eine Menge kalte Luft in die Kabine strömen, was den gesamten Effekt des Schwitzens wieder zunichtemachen würde.

Regel 13: Zwei Minuten frische Luft gönnen

Nach dem die Kabine verlassen wurde, ist es unbedingt erforderlich, dass sich der Nutzer zwei Minuten frische Luft gönnt. Hierdurch wird nicht nur benötigter Sauerstoff zugeführt, auch werden die Atemwege gekühlt, was einen positiven Effekt auf den gesamten Organismus hat. Es sollte stets bedacht werden, dass in einer Sauna der Sauerstoffgehalt sehr gering ausfällt.

Regel 14: Duschen um den Körper zu entspannen

Begibt man sich nun wieder in die Umkleidekabine, sollte als Erstes eine Dusche genommen werden. Diese muss kalt sein, damit sich der Körper wieder auf normale Werte herunterregelt. Dabei sollte zuerst mit der rechten Körperhälfte begonnen werden. Erst dann kann langsam zur linken Seite übergegangen werden, bis schließlich die Herzregion erreicht wird. Dies verhindert, dass der Kreislauf einen zu großen Schock erfährt, was sehr negative Auswirkungen haben kann.

Regel 15: Auf eine ausreichende Abkühlung achten

Die Abkühlung nach einem Besuch in der Sauna muss groß genug sein, dass diese im Körper auch spürbar wird. Es reicht nicht, sich mit ein wenig lauwarmen Wasser zu übergießen. Der Effekt durch die Kälte muss schon in einem größeren Ausmaß auf den Körper einwirken. Nur so kann eine Stärkung des Immunsystems erreicht werden. Ist die Abkühlung nicht ausreichend groß, kann es im Gegenteil zu Erkältungen kommen, da der Wärmehaushalt des Organismus aus dem Gleichgewicht gerät.

Regel 16: Nachschwitzen außerhalb der Sauna vermeiden

Ein Problem kann das Nachschwitzen außerhalb der Sauna werden. Da der Körper sich nur langsam wieder reguliert, kann dieses vor einer ausreichenden Abkühlung sehr schnell auftreten. Aber auch nach einer Abkühlung kann es noch zu diesem Effekt kommen, etwa dann, wenn der Körper versucht, sich wieder an die vorherigen Bedingungen anzupassen. Dies ist vor allem bei Neulingen der Fall, denn ihr Organismus ist noch nicht an den Saunagang gewöhnt. Um dies zu vermeiden kann wiederum ein warmes Fußbad empfohlen werden. Es reguliert die Temperatur des Körpers langsam nach unten und verhindert, dass Hitzewellen eine neue Schweißreaktion auslösen.

Der Saunagang fördert die Gesundheit

Der Saunagang fördert die Gesundheit. Gesundheitsaspekte – Saunarten

Regel 17: Entspannung niemals vergessen

Nach einem Besuch in der Sauna ist das Entspannen das oberste Gebot. Wer sich ausreichend abgekühlt hat, der sollte einen der Ruheräume aufsuchen, damit sich sein Körper langsam von den Strapazen erholen kann. Eine halbe Stunde Schlaf kann hier schon Wunder wirken, denn der Organismus gerät in einen entspannten Zustand, der vor allem das vegetative Nervensystem beruhigt. Hieraus resultiert ein Gefühl des Wohlbefindens, welches auch noch über den Rest des Tages anhalten sollte, sofern man nicht neuem Stress ausgesetzt wird.

Regel 18: Trinken ist wichtig, aber erst nach dem letzten Saunagang

Sobald man die Sauna verlassen hat, sollte dem Körper ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden, denn während des Schwitzens können bis zu zwei Liter verloren gehen. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, reines
Mineralwasser zu sich zu nehmen. Auch zuckerfreie Säfte können empfohlen werden, wenngleich von diesen aber nicht all zu große Mengen konsumiert werden sollten. Der enthaltene Fruchtzucker geht dabei sofort ins Blut, und gibt sowohl dem Körper als auch dem Gehirn neue Energie.

Regel 19: Auf Alkohol und Kaffee ist zu verzichten

In keinen Fall sollte vor oder nach einem Saunabesuch Alkohol konsumiert werden. Dieser kann zu erheblichen Kreislaufproblemen führen, denn der Abbau des Alkaloids kostet den Organismus eine Menge Energie. Zudem verändert der Alkohol das Empfinden für den eigenen Körper, sodass Warnsignale wie Übelkeit eventuell falsch interpretiert werden. Auch auf Kaffee sollte nach einem Saunabesucht verzichtet werden, denn hier muss der Organismus Ruhe finden können. Kaffee besitzt aber eine anregende Wirkung, sodass verstärkt Stresshormone ausgeschüttet werden. Dies ist nicht


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*