Der Saunaofen Überblick und Test

In der Saunakabine saunieren

In der Kabine mit dem richtigen Aufguss schwitzen

Damit der Saunagang genossen werden kann und man sich entspannen kann und seine Abwehrkräfte stärken, kommt es auf die richtige Temperatur an. Und die wird vom Saunaofen, dem Herzstück einer jeden Sauna, produziert. Allerdings gibt es hier zum Teil große Unterschiede, so dass sich Verbraucher vor dem Kauf mit den wichtigsten Punkten rund um den Saunaofen für die heimische Saunakabine genauer befassen sollten. Den jeder Saunabesucher hat unterschiedliche Anforderungen für das angenehme saunieren zuhause und somit auch an den Ofen. Da stellt sich zunächst die Frage, welche Arten von Saunaöfen es überhaupt gibt und welche von diesen für einen selber in Frage kommen.

Der Saunaofen – Herzstück der Sauna!

Hier unterscheidet man vier Varianten:

Die unterschiedlichen Saunaöfen für die Sauna

Es gibt vier verschiedene Saunaofen, die sich für die Sauna daheim sehr gut eignen. Diese Saunaöfen sind aktuell zu empfehlen

Holzsaunaofen – Besondere Flair

Der Holz-Saunaofen ist die bekannteste Form des Saunaofens. Er zeichnet sich vor allem durch die Befeuerungsart mit Holz aus und ist schon in den klassischen finnischen Saunen verwendet worden. Der Ofen vermittelt durch das Knistern des möglichst trockenen Feuerholzes, das idealerweise in Kaminqualität daher kommt, ein besonderes Flair auch in der Heimsauna. Allerdings ist zu beachten, dass der Holzsaunaofen einen Anschluss an den Schornstein benötigt und die Installation so etwas aufwändiger ist.

Elektrosaunofen – Saunaofen für Zuhause

Als Alternative ist auch der Elektro-Saunaofen erhältlich. Er kann vor allem mit einem hohen Komfort und Sicherheitsstandards überzeugen. Der Elektrosaunaofen wird, wie der Name schon sagt, mittels Strom betrieben. Er ist in zahllosen Varianten erhältlich und lässt sich einfach an der Elektroinstallation des Hauses anschließen. Dafür muss diese auf die Leistung des Saunaofens abgestimmt sein. Da der Elektrosaunaofen quasi wartungsfrei ist, wird er in vielen heimisch genutzten Saunen eingesetzt. Als Kombisaunaofen verfügt er über eine elektrische Heizung und kann nicht nur die klassische Dampf-Sauna beheizen, sondern auch eine Bio-Sauna. Aufgüsse, die oftmals mit ätherischen Ölen angereichert werden, sind mit diesem Saunaofen natürlich ebenfalls möglich.

Gassaunaofen – Schnelles Aufheizen

Eine weitere Variante ist der Gas-Saunaofen. Er überzeugt mit einem extrem schnellen Aufheizen der Sauna und der Aufgüsse. Durch die Ausstattung mit einer komfortablen Steuerung kann der Gassaunaofen individuelle Temperaturen, Heizphasen und Betriebszeiten aufweisen. Allerdings kommt er in der Praxis eher selten zum Einsatz. Grund dafür sind die gehobenen Sicherheitsanforderungen des Saunaofens. So bedarf der Gassaunaofen nicht nur einer sicheren Zuleitung für den Brennstoff Gas, sondern auch einer modernen Rauchgasführung und einer hochwertigen Be- und Entlüftung, damit kein Schaden entsteht.

Biosaunaofen – Für die Experten

Bleibt der Bio-Saunaofen als letzte Variante. Er ist auch als Kombisaunaofen oder Dampfofen bekannt. Mit diesem wird es möglich, die gewünschte Luftfeuchtigkeit und Temperatur selbst einzustellen. Für viele Saunagänger ist eine geringere Temperatur verbunden mit einer höheren Luftfeuchtigkeit angenehmer. Zudem ist dieses Klima auch schonender für den Kreislauf.

Saunaöfen in verschiedenen Ausführungen

Es gibt vier unterschiedliche Saunaöfen für die Sauna

Es gibt vier unterschiedliche Saunaöfen für die Sauna

Alle diese Saunaöfen sind im Handel in verschiedenen Variationen erhältlich, so zum Beispiel als Stand- oder Wandgeräte. Die integrierten Saunasteuergeräte, mit denen sich Temperatur, Heizphase und Co. einstellen lassen, sind nicht bei allen Saunaöfen enthalten, darauf sollte man bei Kauf unbedingt geachtet werden. Sind sie vorhanden, lassen sie sich meist unten und seitlich am Ofen entdecken. Häufiger wird der Saunaofen dagegen an eine externe Steuerung angeschlossen, die sich oft außerhalb der Sauna neben der Tür befindet.

Darauf ist beim Kauf eines Saunaofens zu achten

Wer sich jetzt für den Kauf eines Saunaofens interessiert, sollte auch einige grundlegende Dinge beachten. Zu diesen zählen zum Beispiel:

  • Marke vs. No-Name
  • Preis
  • Steinmenge, die aufgenommen werden kann
  • Dauer bis zum Erreichen der Betriebstemperatur

Unter Saunaofen Test werden die aktuellen Tests von Saunaöfen veröffentlicht.

Muss es ein Marken-Saunaofen sein?

Ob Marke oder nicht, das ist eine entscheidende Frage beim Saunaofen, die sich auch auf den Preis bezieht. Gute Markenhersteller bieten auch gute Qualität der Geräte an. Bekannt sind hierzulande vor allem die Saunaofen Hersteller, wie

  • Harvia
  • Tylö
  • EOS
  • Sawo

um nur einige zu nennen. Diese etablierten Markenanbieter haben sich seit Jahr und Tag einen guten Namen im Bereich der Saunaöfen gemacht.

Der Preis von einem guten Saunaofen

Für viele Verbraucher ist beim Kauf von einem Saunaofen die Preisfrage entscheidend und diese kann nicht so ohne Weiteres beantwortet werden. Gute Saunaöfen sind in kleinen Bauweisen, zb für den Heimbedarf bereits ab 150 Euro zu erhalten. Nach oben gibt es hier keinerlei Grenzen. Soll der Saunaofen in der Hotelsauna eingesetzt werden, können auch schnell einmal 7.000 Euro und mehr anfallen. Hier sollte man sich vor dem Kauf genau informieren, welches Modell infrage kommt und anschließend einen umfassenden Preisvergleich durchführen.

Die aufgenommene Steinmenge für ein Saunaofen

Entspannung, Wellness, Stressreduzierung

Entspannung, Wellness, Stressreduzierung

Entscheidend ist auch die Anzahl der aufgenommen Steine. Je höher diese ausfällt, desto besser kann eine gleichmäßige Strahlungswärme erzielt werden. 15 bis 20 Kilogramm Saunasteine sollten von einem Saunaofen für den Heimbedarf mindestens aufgenommen werden können. Wer das volle Saunagefühl mit den begehrten Aufgüssen erleben will, sollte sich, sofern der Platz es erlaubt, für einen Saunaofen mit bis zu 100 Kilogramm Fassungsvermögen entscheiden. Diese Steine können kaum abkühlen und durch die Aufgüsse kann ein enormes Maß an Luftfeuchtigkeit erzielt werden, so dass auch extreme Saunagänger hier auf ihre Kosten kommen. Zusätzlich kann ein Sauna-Aufguss mit unterschiedlichen Aromen benutzt werden.

Wie schnell sollte die Betriebstemperatur erreicht werden?

Damit der Saunagang nach dem anstrengenden Arbeitstag nicht auf die lange Bank geschoben werden muss, sollte ebenfalls die Aufheizzeit des Saunaofens vor dem Kauf betrachtet werden. Als Faustregel für eine Sauna, die zwei mal zwei mal zwei Meter Fläche aufweist, gilt, dass der Saunaofen mindestens sechs Kilowatt Leistung bringen sollte. Besser sind noch acht Kilowatt. Da die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Leistungsklassen eher gering ausfallen, sollte man sich im Zweifel für die nächsthöhere Leistungsklasse entscheiden. Damit wird die Sauna nicht nur schneller aufgeheizt, sondern kann auch das Saunavergnügen schneller erlebt werden.

Unser Tipp für den Kauf von Saunaofen

Wir empfehlen für die Sauna Zuhause mit ca 10 cbm einen Elektrosaunaofen EOS Bi-O Mat W mit 9 kW und 15 kg Saunasteinen. Außerdem kann man sich die Bestenliste auf unserer Seite anschauen, dort sind weitere gute Öfen aufgelistet die getestet wurden.

Weiterhin empfehlen wir, sich den Sauna-Ratgeber durchlesen, dieser erhält einige nützliche Tipps für das saunieren und was man unbedingt nicht tun sollte, was sehr nützlich bei öffentlichen Saunen sein kann.